Solaranlage · Davos

Solaranlage in Davos – Preise GR 2026

Stand 2026-02 Region Graubünden 0% ggü. CH-Schnitt Unabhängig & werbefrei

Was kostet eine Solaranlage in der Schweiz? Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus kostet zwischen CHF 18'000 und CHF 35'000 für eine typische Anlage mit 8 bis 15 kWp. Pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) liegen die Preise bei CHF 1'700 bis CHF 3'200, wobei grössere Anlagen einen tieferen kWp-Preis erzielen. Die Einmalvergütung des Bundes deckt bis zu 30% der Investitionskosten ab. In der Schweiz produziert ein kWp je nach Standort und Dachausrichtung 900 bis 1'100 kWh Strom pro Jahr -- genug, um den Verbrauch eines effizienten Haushaltsgeräts zu decken. Der Eigenverbrauchsanteil liegt ohne Speicher bei 25 bis 35%, mit Batteriespeicher bei 60 bis 80%. Die Amortisationszeit einer Solaranlage in der Schweiz beträgt aktuell 8 bis 12 Jahre bei einer Lebensdauer der Module von 25 bis 30 Jahren.

CHF 2'000
Minimum pro kWp
CHF 2'500
Durchschnitt pro kWp
CHF 3'200
Maximum pro kWp
Kosten berechnen

Graubünden · Region Graubünden · auf CH-Schnitt · Aktualisiert 2026-05-14

Antwort innert 1 Werktag Lokale Marktpreise Kt. GR Keine Provision, keine Weitergabe
Solaranlage in Davos
Solaranlage
Davos, GR
Budget CHF 2'000 pro kWp
Durchschnitt CHF 2'500 pro kWp
Premium CHF 3'200 pro kWp
Region
Graubünden
Ggü. CH-Schnitt
0%
Einwohner
10'733
Stadt-Rang
#139
Solaranlage Schweiz-Übersicht Chur
Energie & Heizung Dachisolation Fassadendämmung GEAK (Energieausweis)

Preisvergleich in Davos

Die Kosten einer Solaranlage in der Schweiz setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: Die Solarmodule machen rund 35 bis 45% der Gesamtkosten aus (CHF 600 bis CHF 1'200 pro kWp). Der Wechselrichter, der den Gleichstrom der Module in Wechselstrom umwandelt, kostet CHF 150 bis CHF 300 pro kWp und muss nach 10 bis 15 Jahren ersetzt werden (CHF 2'000 bis CHF 4'000). Das Montagesystem (Unterkonstruktion auf dem Dach) schlägt mit CHF 200 bis CHF 400 pro kWp zu Buche, je nachdem ob Aufdach- oder Indach-Montage gewählt wird. Die Elektroinstallation inklusive Verkabelung, Zähler und Netzanschluss kostet CHF 2'000 bis CHF 5'000 pauschal. Dazu kommen Planungskosten von CHF 500 bis CHF 1'500. Optional ist ein Batteriespeicher: Ein Lithium-Ionen-Speicher mit 10 kWh Kapazität kostet CHF 8'000 bis CHF 14'000 und erhöht den Eigenverbrauchsanteil von 30% auf bis zu 80%. Die Photovoltaik-Kosten pro m2 Modulfläche liegen bei CHF 350 bis CHF 700, wobei ein kWp rund 4 bis 5 m2 Dachfläche benötigt.

Davos mit rund 10'733 Einwohnern liegt im Kanton Graubünden (GR) in der Region Graubünden. Die Gemeinde zeichnet sich durch Preisen nahe am Schweizer Durchschnitt aus, was sich direkt auf die lokalen Solaranlage-Kosten auswirkt. Handwerker aus den Nachbargemeinden Klosters, Arosa, Filisur sind ebenfalls oft in Davos tätig.

SegmentCHF pro kWp
Budget2'000
Durchschnitt2'500
Premium3'200

Einflussfaktoren auf den Preis

Anlagengrösse (kWp)

hoch

Dachausrichtung

hoch

Montagesystem

mittel

Wechselrichter

relevant

Batteriespeicher

relevant

Methodik & Datenbasis

Regionale Preise werden mit standortbezogenen Multiplikatoren berechnet.
Der Rechner dient als Richtwert und ersetzt keine verbindliche Offerte.
Für belastbare Preisfindung sollten mindestens 3 Angebote verglichen werden.

Spartipps für Davos

Kantonale Fördergelder nutzen
Eigenverbrauch maximieren
Grössere Anlage = tieferer kWp-Preis

Der ideale Zeitpunkt für eine Solaranlage ist jetzt: Die Modulpreise sind historisch tief, die Förderung ist grosszügig, und die Strompreise in der Schweiz steigen weiter. Planen Sie Ihre Anlage so gross wie möglich -- der kWp-Preis sinkt mit zunehmender Anlagengrösse, und überschüssiger Strom wird vergütet. Eine Kombination mit einem Batteriespeicher macht vor allem dann Sinn, wenn Sie tagsüber wenig Strom verbrauchen (Berufstätige) und die Einspeisevergütung Ihres Netzbetreibers unter CHF 0.08 pro kWh liegt. Achten Sie bei der Wahl des Installateurs auf Swissolar-Zertifizierung und verlangen Sie eine Ertragsgarantie für die ersten 25 Jahre.

Lokale Tipps für Davos

In Graubünden variieren Preise stark zwischen Tallagen und touristischen Gebieten wie St. Moritz oder Davos.
Graubünden bietet Förderbeiträge für Minergie-Sanierungen und Heizungsersatz über das Amt für Energie und Verkehr.
Tipp: Prüfen Sie auf der Webseite des Kantons Graubünden die aktuellen Förderbedingungen — Beiträge können sich jährlich ändern und sind oft an bestimmte Energiestandards (z.B. Minergie) geknüpft.

So unterscheidet sich Davos preislich

Wer in Davos Solar nutzt, plant idealerweise gleich die Eigenverbrauchsgemeinschaft. Engadiner und bündnerische Steinhäuser mit Sgraffiti, klassische Hotelbauten der Belle Époque und MFH-Bestand der Tourismus-Hochzeit 1960-80 und Lohnniveau auf CH-Schnitt und tiefe Anbieter-Dichte in der Graubünden bestimmen, ob die Anlage auf dem CH-Schnitt kalkuliert wird.

Wenn Sie in Davos eine PV-Offerte vergleichen, achten Sie auf den Wechselrichter und das Monitoring — beide sind im GR auf dem CH-Schnitt kalkuliert.

Lokaler Tipp: Achten Sie bei Altbauten in Davos (siehe Inneralpines Bergklima mit langen Wintern, Schneelasten und Permafrost-Übergangszonen) auf die Dachstatik — ältere Sparrenkonstruktionen brauchen oft Verstärkungen, die 2'000-5'000 CHF kosten.

Lokaler Markt Davos (GR)

Welche lokalen Faktoren die Solaranlage-Preise in Davos prägen — basierend auf Bestandsbau, Klima und Anbieterstruktur im Raum Graubünden.

Bestandsbau-Charakter: Engadiner und bündnerische Steinhäuser mit Sgraffiti, klassische Hotelbauten der Belle Époque und MFH-Bestand der Tourismus-Hochzeit 1960-80.
Klima & Bauphysik: Inneralpines Bergklima mit langen Wintern, Schneelasten und Permafrost-Übergangszonen — Dachneigung, Vereisungsschutz und Frosttiefe bestimmen die Konstruktion.
Typische lokale Themen: Permafrost-Übergangszonen und Frostschutz Fundament, Schneelast und Eisbildung am Steildach, Hotel-Sanierung Belle-Époque-Bestand, Lawinen- und Schneelast-Konstruktion
Anbieter-Dichte: tief — auf CH-Schnitt
Kantonale Besonderheit (Graubünden): Kanton GR fördert energetische Sanierung über das AEV; in den engadinischen Ortsbild-Schutzzonen gelten strenge Vorschriften für Fassade, Fenstereinteilung und Dachform.
Anbieter-Hinweise: Kanton GR bündelt Fachpartner über GBV (Graubündnerischer Baumeisterverband) und SBV-GR; alpine Bauten verlangen erfahrene Planer mit Schnee- und Frost-Expertise.

Häufige Fragen — Solaranlage in Davos

In Davos liegen die Preise für Solaranlage 2026 typisch zwischen CHF 2'000 und CHF 3'200 pro kWp, mit einem Durchschnitt um CHF 2'500 pro kWp. Das entspricht auf CH-Schnitt-Niveau (2'500 pro kWp CH-Durchschnitt). Massgeblich sind Objektgrösse, Materialwahl und der Aufwand vor Ort im Raum Graubünden.
Lohnkosten und Lebenshaltung im Raum Graubünden liegen exakt auf CH-Mittelwert. Im Kanton Graubünden ist mit einer typischen Schweizer Preisstruktur zu rechnen. Für eine belastbare Einschätzung mindestens drei Offerten von Anbietern in Graubünden einholen und Leistungen Position für Position vergleichen — auch Anfahrt, Entsorgung und Garantie.
Eine Solaranlage für ein EFH kostet in der Schweiz CHF 18'000 bis CHF 35'000 für eine Anlage mit 8 bis 15 kWp. Pro kWp bezahlen Sie CHF 1'700 bis CHF 3'200 -- grössere Anlagen sind günstiger pro kWp. Die Einmalvergütung des Bundes (CHF 4'000 bis CHF 7'000) und Steuerabzüge (CHF 4'000 bis CHF 10'000) senken die Nettoinvestition auf CHF 8'000 bis CHF 20'000. Mit Jahreserträgen von CHF 1'500 bis CHF 2'500 amortisiert sich die Anlage in 8 bis 12 Jahren. Die Module halten 25 bis 30 Jahre mit Leistungsgarantie.
Die Photovoltaik-Kosten pro m2 Modulfläche liegen in der Schweiz bei CHF 350 bis CHF 700 für die Module allein, inklusive Montage und Installation bei CHF 500 bis CHF 1'000 pro m2. Ein kWp benötigt rund 4 bis 5 m2 Dachfläche. Hochleistungsmodule mit 400 bis 450 Wp sind effizienter und benötigen weniger Fläche, kosten aber mehr pro Modul. Für ein EFH-Dach mit 50 m2 nutzbarer Fläche ergibt sich eine Anlage von rund 10 bis 12 kWp mit einem Gesamtpreis von CHF 22'000 bis CHF 32'000.
Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes beträgt für eine typische EFH-Anlage (10 kWp) rund CHF 4'500 bis CHF 5'500. Die Berechnung: Grundbeitrag CHF 350 plus Leistungsbeitrag CHF 420 bis CHF 500 pro kWp. Einzelne Kantone zahlen zusätzlich CHF 100 bis CHF 300 pro kWp. Dazu kommt der steuerliche Abzug: In den meisten Kantonen können Sie die gesamte Investition von Ihrem steuerbaren Einkommen abziehen. Bei einem Grenzsteuersatz von 30% ergibt sich eine zusätzliche Entlastung von CHF 5'000 bis CHF 9'000. Total erhalten Sie somit CHF 10'000 bis CHF 15'000 an Förderung und Steuerersparnis zurück.
Ein Batteriespeicher mit 10 kWh Kapazität kostet CHF 8'000 bis CHF 14'000 und erhöht den Eigenverbrauchsanteil von 25-35% auf 60-80%. Wirtschaftlich betrachtet verlängert er die Amortisationszeit um 3 bis 5 Jahre. Ein Speicher lohnt sich vor allem, wenn Ihre Einspeisevergütung unter CHF 0.08/kWh liegt, Sie tagsüber wenig Strom verbrauchen und die Unabhängigkeit vom Netz für Sie wichtig ist. Die Lebensdauer moderner Lithium-Eisenphosphat-Speicher beträgt 10 bis 15 Jahre bei 6'000 bis 10'000 Ladezyklen. Die Preise sinken jährlich um ca. 10%, weshalb ein nachträglicher Einbau in 2 bis 3 Jahren wirtschaftlich sinnvoller sein kann.
In der Schweiz produziert ein kWp je nach Standort und Dachausrichtung 900 bis 1'100 kWh pro Jahr. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt somit 9'000 bis 11'000 kWh jährlich. Im Mittelland (Zürich, Bern) sind es ca. 950 bis 1'000 kWh/kWp, im Wallis und Tessin bis zu 1'200 kWh/kWp dank mehr Sonnenstunden. Ein 4-Personen-Haushalt verbraucht durchschnittlich 4'000 bis 5'000 kWh. Südausrichtung ist optimal, aber auch Ost-West-Anlagen erreichen 85 bis 90% des Maximalertrags und verteilen die Produktion besser über den Tag. Die ideale Dachneigung liegt bei 25 bis 35 Grad.
Seit 2014 sind Solaranlagen auf Dächern in der Schweiz grundsätzlich bewilligungsfrei -- es genügt eine Meldung an die Gemeinde mindestens 30 Tage vor Baubeginn. Ausnahmen gelten für: Kultur- und Naturdenkmäler, Gebäude in Schutzzonen (ISOS, BLN), Anlagen die über die Dachfläche hinausragen, sowie Fassadenanlagen. In diesen Fällen ist eine ordentliche Baubewilligung nötig. Indach-Anlagen, die die Ziegel ersetzen, sind optisch besonders gut integriert und werden auch in sensiblen Gebieten leichter bewilligt. Prüfen Sie die Situation bei Ihrer Gemeindeverwaltung.
In der Schweiz bieten einige Anbieter Miet- oder Contracting-Modelle an, bei denen Sie die Solaranlage für CHF 100 bis CHF 250 pro Monat mieten. Über 20 Jahre Vertragslaufzeit bezahlen Sie so CHF 24'000 bis CHF 60'000 -- deutlich mehr als beim Kauf (CHF 18'000 bis CHF 35'000 abzüglich Förderung). Der Kauf ist wirtschaftlich fast immer überlegen, da Sie von der Einmalvergütung, Steuerabzügen und der vollen Einsparung profitieren. Mieten kann sinnvoll sein, wenn Sie die Anfangsinvestition nicht aufbringen können und keinen Kredit aufnehmen möchten. Achten Sie beim Mietmodell auf faire Konditionen, Laufzeit und was am Vertragsende mit der Anlage geschieht.
Ja, die Kombination Photovoltaik (Strom) und Solarthermie (Warmwasser/Heizung) ist möglich – auf einem typischen EFH-Dach jedoch nur sinnvoll, wenn ausreichend Dachfläche vorhanden ist. Eine PV-Anlage 10 kWp braucht 50 m², eine Solarthermie-Anlage für Warmwasser 5–8 m², eine Heizungs-unterstützende Solarthermie 12–18 m². Kosten: PV 10 kWp CHF 22'000–28'000, Solarthermie Warmwasser CHF 8'500–14'000, Solarthermie heizungsunterstützend CHF 18'000–28'000. Wirtschaftlich besser ist heute meistens die reine PV-Lösung mit Wärmepumpen-Boiler – die kombinierte Lösung erreicht nur in spezifischen Fällen (sehr hoher Warmwasserverbrauch, dunkles Klima, ungünstige Strompreise) bessere Wirtschaftlichkeit. Praktische Hybridvariante: PVT-Module (kombinieren PV mit Wärmegewinnung) sind technisch innovativ aber preislich CHF 600–900/m² teurer.
Meyer Burger AG (Thun BE, Schweizer Hersteller) produziert mit Heterojunction-Technologie und erreicht 22.0–22.5 % Wirkungsgrad, Garantie 25 J. Produkt + 30 J. Leistung. Preis CHF 320–420 pro 440-Wp-Modul. REC Group (Singapur, norwegisch geführt) liegt bei 21.3–22.2 % Wirkungsgrad, sehr robuste Bauweise mit Tripple-Junction-Cells, ähnliche Garantie, CHF 245–320 pro Modul. LONGi Solar (China) bietet TOPCon-Technologie mit 20.8–22.0 % Wirkungsgrad, kürzere Produktgarantie (12 J.), CHF 180–260 pro Modul. Für reinen ROI-Vergleich: LONGi und JinkoSolar bieten beste Wirtschaftlichkeit. Für Made-in-Switzerland-Argument (CO₂-Footprint, lokaler Service): Meyer Burger – Aufpreis ca. CHF 3'000–4'500 für eine 10-kWp-Anlage rechtfertigt sich primär politisch/ethisch, weniger wirtschaftlich. REC ist ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Preis.
Aufdach-PV: die Module werden mit einer Unterkonstruktion auf das bestehende Ziegeldach montiert. Vorteile: günstiger (CHF 1'700–2'200/kWp), schnell installiert, einfach zu warten und zu ersetzen. Nachteile: optisch sichtbarer Aufbau, höhere Windangriffsfläche. Indach-PV: die Module ersetzen die Ziegel und werden direkt in die Eindeckung integriert. Vorteile: optisch nahezu unsichtbar (bei dunklen Ziegeln), höhere Pronovo-Einmalvergütung (Indach-Bonus +CHF 100/kWp), bewilligungsfreundlich in Schutzzonen, höhere Lebensdauer (kein separates Befestigungssystem). Nachteile: höhere Kosten (CHF 2'200–2'800/kWp), nur sinnvoll bei gleichzeitiger Dachsanierung oder Neubau, Wartung aufwändiger. Für reinen Bestand mit funktionierendem Dach: Aufdach. Bei kombinierter Dachsanierung oder Neubau: Indach – die Mehrkosten amortisieren sich über höhere Förderung und Wertsteigerung.
Module: Lebensdauer 30+ Jahre, Leistungsgarantie typisch 25 Jahre bei 87 % Restleistung. Realistisch sinkt die Leistung um 0.3–0.5 % pro Jahr – nach 30 Jahren noch ca. 85–88 % der Anfangsleistung. Wechselrichter: Lebensdauer 12–18 Jahre, Wechsel nach 12–15 Jahren empfohlen. Ersatzkosten Wechselrichter für 10 kWp: CHF 1'800–3'500. Montagesystem (Schienen, Klemmen): Lebensdauer 30–40 Jahre. Verkabelung: 30+ Jahre. Optimierer (falls verwendet): 12–15 Jahre, Ersatz CHF 60–120 pro Modul. Batteriespeicher: 10–15 Jahre, Lithium-Eisenphosphat etwas länger als Lithium-Ionen. Über 30 Jahre Lebensdauer einer Anlage müssen Sie also einmal den Wechselrichter (CHF 2'500) und ggf. die Batterie (CHF 6'500–10'000) ersetzen – Total CHF 9'000–12'500 Folgeinvestition. Diese sind in der Wirtschaftlichkeitsrechnung enthalten und stören die positive ROI nicht.
Ja, seit 2018 verlangt der Bundesrat den schweizweiten Rollout intelligenter Messgeräte (Smart Meter) bis Ende 2027 – 80 % aller Schweizer Haushalte sind bis dahin ausgestattet. Bei Inbetriebnahme einer Solaranlage installiert der EVU einen bidirektionalen Smart Meter (zählt sowohl Bezug als auch Einspeisung) kostenlos oder gegen CHF 0–300 Pauschale. Vorteile: präzise Eigenverbrauchs-Messung, mögliche Tarif-Wahl, Voraussetzung für Energie-Monitoring-Apps. Erweitert wird das System durch ein 'Smart Energy Management System' (SEMS) im Haus: CHF 800–2'500 für Visualisierung, Lastmanagement, Wärmepumpen-Steuerung. Mit SEMS lässt sich der Eigenverbrauchsanteil zusätzlich um 5–12 % steigern – wirtschaftlich amortisiert sich das SEMS in 8–12 Jahren über die Mehreinsparung.
Eine standardmässige netzparallele PV-Anlage schaltet bei Netzausfall automatisch ab (Pflicht nach NIN 2020 zum Schutz von Servicepersonal). Sie haben dann trotz Sonne keinen Strom. Lösung 1: Inselfähiger Wechselrichter (Aufpreis CHF 800–2'500) ermöglicht Notbetrieb für einzelne kritische Stromkreise (Kühlschrank, Heizung). Lösung 2: Batteriespeicher mit Notstrom-Funktion (Aufpreis CHF 1'500–3'500 gegenüber Standard-Speicher) – das ganze Haus läuft autark bei Stromausfall. Wirtschaftlich: für reine Standby-Sicherheit lohnt sich das selten, ausser bei kritischen Anwendungen (Medizin, Selbständige im Home-Office, IT-Infrastruktur). Bei Krisenvorsorge-Argument: ja, sinnvoll. Bei kompletter Autarkie-Anlage (Off-Grid): CHF 8'000–18'000 Mehrkosten gegenüber Standard-Anlage, nur in Berggebieten ohne Netzanschluss wirtschaftlich.

Aktualisiert 2026-02 Redaktion: Rejhan Murati Methodik & Quellen: handwerker-kosten.ch/methodik Förderung im Kanton GR: Übersicht

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Die Preise für Solaranlage in Davos (GR) werden aus dem Schweizer Marktdurchschnitt mit einem regionalen Multiplikator für die Region Graubünden berechnet. Der lokale Preisindex entspricht etwa dem CH-Schnitt — das spiegelt typische Lohnniveau-, Anfahrts- und Material­kosten in Graubünden wider.

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